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Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement in der Praxis
 

Qualitätsmanagement  (kurz QM genannt) ist ein Instrument der Betriebs- und Unternehmensführung und dient dazu eine patienten- und bedarfsgerechte  Versorgung fachlich qualifiziert, wirtschaftlich, effektiv und auf hohem Leistungsniveau zu gewährleisten. 

 

 

Im vorliegenden Qualitätsmanagementsystem (QM-System) der psychotherapeutischen Praxis Altschmellwitz werden

- Leistungsspektrum,
- Leitlinien und Standards der therapeutischen Arbeit,
- Strukturierung und Qualitätssicherung von Behandlungsabläufen, 
- Patientenrechte und Aufgaben zur Sorge für die Patientensicherheit,
- Aus- Fort- und Weiterbildung,
- Praxisführung und -organisation
- und Grundsätzliches zur Qualitätsentwicklung und Sicherung der fortschreitenden Qualitätsverbesserung
beschrieben. Es werden dabei die Kernziele des von den Kassenärztlichen Vereinigung entwickelten QM-System QEP (Qualität und Entwicklung in Praxis) berücksichtigt und bearbeitet.

 

 

Grundlage des therapeutischen Handelns ist im Leitbild und dem Kapitel zum eigenen therapeutischen Selbstverständnis dargestellt, hierbei wird auch Bezug genommen zu Philiosophischen Momenten und theoretischen Hintergründen. Patienten und Klienten wird eine qualitativ hochwertige und auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Behandlung und psychotherapeutische Begleitung angeboten. Die Behandlung orientiert sich am Grundverständnis der zu Grunde liegenden Therapierichtung (vgl. Kapitel zu Psychotherapie). Der Gestaltung der therapeutischen Beziehung und der damit zusammenhängenden psychodynamischen Beziehungsarbeit wird dabei ein hoher Stellenwert zugemessen. Auf Grundlage der jeweiligen Behandlungsmethode werden integrativ Aspekte anderer Behandlungsmethoden und Therapierichtungen prozessorientiert eingesetzt und in diesem Sinne auch schulenübergreifend gearbeitet. Weiter kommen Konzepte und Inhalte der evidenzbasierten Medizin zur Anwendung, wie die Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften (AWMF).  
Die Wahrung der Sicherheit in der Patientenversorgung, insbesondere durch Einhaltung der Patientenrechte, Verschwiegenheit, Datenschutz, strukturierten Behandlungsabläufen und Verfahrensrichtlinien,  durch Anwendung von wissenschaftlich anerkannten Therapieverfahren sowie durch eine patientengerechte, den gesetzlichen Auflagen zur Unfallverhütung und Brandschutz genügenden Ausstattung der Praxisräume ist Bestandteil der Qualitätssicherung. Datenschutz und Verschwiegenheit wird hohe Priorität eingeräumt.  Patienten werden über ihre Rechte informiert, sowohl prozessorientiert im Gespräch als auch durch schriftliche Informationen. Sie werden eingeladen und aufgefordert, den Behandlungsprozess aktiv mitzugestalten, auch mögliche Bedenken, Kritik oder Fragen offen zu äußern. Informationen zu Krankheitsverständnis und Störungsbilder, zu Behandlungsmethode und Therapierichtungen  werden gegeben und liegen in der Praxis aus. Ein Notfallmanagement ist eingerichtet. Eine Kooperation mit andern Stellen, wie mit behandelnden Ärzten, Kooperationspartner aus dem Sozial- und Gesundheitswesen sowie anderen Einrichtungen, wird bei Einverständnis, Bedarf und Wunsch des Patienten gesucht und gepflegt. In Fällen, in denen das Praxisangebot für die notwendige Behandlung oder Anfrage zu Praxisberatung, Supervision oder Fortbildung nicht ausreicht, erfolgt eine qualifizierte Weiterverweisung an andere Stellen. 

In der durchgeführten Qualitätspolitik wird auf die Messung, Analyse und Verbesserung der Qualitätsstandards Wert gelegt. So werden im Praxisalltag prozessorientiert Fragebögen zum Behandlungsprozess, Rahmenbedingungen und Behandlungserfolge eingesetzt und ausgewertet. Ein Risiko-, Fehler- und Beschwerdemanagement dient zur frühzeitigen Erfassung und Beseitigung möglicher Störungen. Mittels Checklisten werden jährlich die Erreichung von Qualitätszielen überprüft und neue den Entwicklungsprozess weiterführende Qualitätsziele bestimmt. Großer Wert wird auf die kontinuierliche Verbesserung der Prozesse gelegt. Erfahrungen aus dem Qualitätsmanagementprozess fließen wieder zurück in die Planung, verbessern so den Qualitätsprozess. Aus Fehlern und Beinahe-Fehlern kann gelernt werden, Behandlungskonzepte und Arbeitsweisen den sich verändernden Bedarf angepasst werden. 

Zur weiteren Verbesserung der Behandlungsqualität bildet sich die behandelnde Psychotherapeutin im Rahmen der Fort- und Weiterbildung regelmäßig fort, ist Mitglied in therapeutischen Qualitätszirkel und nimmt weiter regelmäßig an Supervisionen und Intervisionen teil, bei denen in anonymisierten Falldarstellungen das eigene therapeutische Handeln und Selbstverständnis, sowie die konkrete Fallarbeit  reflektiert wird.  

Bei Fragen zu Qualitätsmanagement und Qualitätspolitik als auch mit Anregungen und Kritik können Sie sich gerne an mich wenden.