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Allgemeine Informationen zur Psychotherapie

Informationen zur Psychotherapie

 

Psychotherapie dient der Behandlung von seelischem Leiden und Erkrankungen. Sie unterstützt eine Veränderung im eigenen Erleben und Verhalten hin zu einer größeren Beschwerdefreiheit sowie einer Verbesserung der Lebensqualität und des seelischen Befindens. Körperliche Erkran­kungen, die durch seelische Prozesse bewirkt oder beeinflusst werden, können durch Psycho­therapie ebenfalls verbessert bzw. behoben werden. Die Psychotherapie ermöglicht einen offenen Prozess, der Chancen und Risiken birgt. Die Psychotherapie kann mit einer Wanderung durch ein Gebirge verglichen werden: Es gibt Höhen und Tiefen, beglückende Erlebnisse und Gefahren. Die Psychotherapie kann dabei nur wirksam werden, wenn Sie sich mit den Inhalten der Psycho­therapie auseinandersetzen und eigene Veränderungen bei sich selbst anstreben, d.h. ohne Sie geschieht in der Psychotherapie nichts.

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie unterstützt Sie darin, eigene unbewusste Konflikte zu erkennen, zu verstehen und positiv verändern zu können. Es geht dabei um ein gefühls- und verstandesmäßiges Begreifen und Bearbeiten von aktuellen oder zurückliegenden Konflikten in der eigenen Lebensgeschichte. Hierdurch können Sie neue Einsichten gewinnen, bisher verdrängte Gefühle, die zu inneren Blockaden geführt haben, zulassen und hilfreiche Ver­änderungen einleiten. Weiter werden je nach Zielsetzung mittels Psychotherapie frühere trauma­tische Ereignisse verarbeitet, eigene Fähigkeiten und Ressourcen gestärkt, Selbsthilfekräfte gefördert und Bewältigungsmöglichkeiten entwickelt. In der therapeutischen Arbeit geht es oft darum auch unangenehme und schmerzhafte Gefühle zuzulassen, zu verarbeiten und die in der Therapie gewonnenen Einsichten im täglichen Leben umzusetzen.

 

Neben der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie werden von den gesetzlichen Krankenkassen auch die Psychoanalyse und die Verhaltenstherapie als weitere Therapie­verfahren1 bezahlt. Grundsätzlich ist zu beachten, ob das gewählte Verfahren zu Ihnen, Ihrer Problematik und Ihrer jetzigen Lebenssituation passt. Entscheidend ist aber auch, ob Sie sich in der therapeutischen Beziehung aufgehoben und angemessen gefordert fühlen.

 

Über Psychotherapie haben Sie eine gute Möglichkeit zu seelischen Wachstum und positiven eigenen Erlebens- und Verhaltensänderungen zu kommen. Ich bin gerne bereit, Sie mit meinen Möglichkeiten darin zu unterstützen.

 

Informationen zu den Rahmenbedingungen für Psychotherapie bei den gesetzlichen Krankenkassen finden Sie hier: zum Organisatorischen.
 
 
Ute Zörb-Langen

 

 

 

Hinweis
Bei beabsichtigten Abschluss einzelner Versicherungen (wie z.B. private Krankenversicherung, private Renten­versicherung ...) kann eine durchgeführte Psychotherapie Auswirkungen auf deren Vertrags­abschluss, bzw. Abschlussbedingungen haben.

 

 

1Die Psychoanalyse basiert auf den gleichen theoretischen Annahmen wie die tiefenpsychologisch fundierte Psycho­therapie, bzw. die tiefenpsychologische fundierte Psychotherapie ist ein von der Psychoanalyse abgeleitetes Verfahren. (vgl. Seite zur tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie)

Die Verhaltenstherapie gründet auf der psychologischen Lerntheorie. Die Entstehung einer Störung wird dabei auf eine unpassende oder nícht mehr passende Lerngeschichte zurückgeführt. Eine Verhaltenstherapie beginnt so gewöhn­lich mit einer Verhaltensanalyse, in der die Probleme des Patienten in Abhängigkeit zu ihren aufrechterhaltenden Bedin­gun­gen und im Hinblick auf ihre Konsequenzen untersucht werden. Im Regelfall ist eine Verhaltenstherapie durch­struktu­rierter als eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, so wird u.a. auch verstärkt mit Hausaufgaben gearbeitet. Ein Spektrum der Verhaltenstherapie besteht auch im Bereich der Konfrontationstherapie und Systema­tischen Desen­si­bilisierung, bei der der Patient lernt, sich mit Hilfe des Therapeuten angsterregenden Situationen direkt im Alltag zu stellen (wie z.B. in Form von gemeinsamen Turmbesteigungen bei Höhenängste).
* Bei privater Krankenversicherung ist bei der eigenen Kasse zu erfragen, welche Verfahren und welche Therapeuten anerkannt sind.