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Zum Organisatorischen

Eine Therapiesitzung dauert 50 Minuten und findet in der Regel einmal wöchentlich statt. Die Termine werden persönlich vereinbart, auch Früh- und Spättermine sind möglich. Vor Aufnahme einer Therapie ist nach Psychotherapierichtlinie ab 1.4.1918 die Inanspruchnahme einer vorgelagerten psychotherapeutische Sprechstunde zwingend erforderlich (außer es findet ein Therapeutenwechsel statt, oder Sie kommen aus enier stationären Behandlung, Rehabilitationsmaßnehme aufgrund psychischer Probleme). In der Sprechstunde findet eine erste Abklärung statt, u.a. zu Diagnose und ob eine Therapie eine gegeignete Maßnahme wäre oder andere Behandlungsmöglichkeiten zu empfehlen ist. Auch wird allgemein zu Therapie informiert. Die Sprechstunde kann  auch bei einem andern Therapeuten in Anspruch genommen werden, als bei dem man dann die eigentliche Therapie beginnt.    

Vor Aufnahme der eigentlichen Psychotherapie haben dann nach Therapierichtlinie mind.  2 (höchstens 4)  Probetherapiestunden (sogenannte  probatorische Stunden) zu erfolgen, in denen miteinander geklärt wird, ob eine Psychotherapie bei den in der Praxis angebotenen Behandlungsmöglichkeiten sinnvoll und geeignet ist. Weiter wird in diesen Stunden besprochen, worin das Leiden besteht und wie ggf. in einer Therapie an der Behandlung des Problems gearbeitet werden kann und welche Ziele erreicht werden sollen. Da eine gute therapeutischen Beziehung  wesentlich zum Gelingen einer Therapie beiträgt, dient die Probatorik gerade auch dazu, abzuklären, ob die "Chemie" zwischen PatientIn und Therapeutin  insoweit stimmt, dass ein gutes Arbeiten möglich ist.

Bei der Praxis handelt es sich um eine Bestellpraxis, daher treten längere Wartezeiten nur in Ausnahmesituationen bei der Behandlung von Krisenfällen auf.